Trainingslager 2017 in Bad Lauterberg

 

Wie schon so oft, verbrachten wir unser Trainingslager mal wieder in Bad Lauterberg im Harz. Als Bleibe hatten wir uns diesmal das Kneipp-Hotel Heikenberg ausgesucht, was sich für unsere Zwecke als ideal herausstellte.

Es folgt ein kleines Tagebuch unserer Reise:


Donnerstag 02.03.2017

Es hat schon eine gewisse Tradition, die Anfahrt zu unserem alljährlichen Trainingslager mit einem gemeinsamen Frühstück zu unterbrechen. Bei reichlich Kaffee, Rührei mit Schinken und anderen Leckereien, verabschieden sich die Teilnehmer langsam von ihrem Alltag und stimmen sich auf das sportliche Wochenende ein.

Gegen 12:00 Uhr trafen wir dann, bei leichtem Schneefall und einer Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt, in unserem Hotel ein.

Kurz danach ging es auch schon auf die erste Runde und nach einem kleinen falschen Abbieger, der uns ins "Nichts" führte, fanden wir den rechten Weg. Die Anstiege wurden immer heftiger und alle waren froh, den Scheitelpunkt des Rundkurses erreicht zu haben. Bergab geht immer gut und als wir am Ausgangspunkt angekommen waren, trieb es ein paar "Euphorisierte" gleich auf eine zweite Runde.

In der Zwischenzeit wurde die Sporthalle unseres Hotels für die erste "Crossfit"-Einheit hergerichtet. Eine Stunde "auspowern" vom Feinsten war angesagt.

Nach dem verdienten und leckeren Abendessen, wurden wir noch vom Hotelchef begrüßt und danach ließen wir den Abend ruhig ausklingen.


Freitag 03.03.2017

Genau wie das Frühstück auf der Anreise eine gewisse Tradition hat, so ist es auch der morgendliche Spaziergang mit Gymnastikeinlagen.

Nach einem gemeinsamen und ausgiebigen Frühstück, ging es zur ersten Laufeinheit in den Kurpark von Bad Lauterberg. Dort drehten wir unsere Runden, schnell und auch wieder langsam, bergauf und bergab. Dazwischen immer wieder neue Versuche unsere Körper extrem zu verbiegen.

Obwohl das Thermometer nur drei Grad anzeigte, musste niemand frieren, was aber bestimmt an dem ergiebigen Sonnenschein gelegen haben muß.

Am Nachmittag stand dann ein längerer Ausdauerlauf auf dem Programm. Ziel sollte die Staumauer der Odertalsperre sein. Für den Rückweg trennte sich unsere Gruppe, da einige immer noch nicht genug hatten.

Nach dem Abendessen ging es dann wieder in die Sporthalle. Nach ausgiebigen gymnastischen Übungen, tat die Entspannung im Anschluss gut. Es war fast halb zehn, als der zweite Tag sich dem Ende neigte.


Samstag 04.03.2017

Und wieder startete der Tag mit einem Spaziergang in der Morgensonne.

Gleich nach dem Frühstück ging es wieder in die Sporthalle.

Diesmal zwei Runden "Crossfit"! Das Ganze unterbrochen von dem Versuch des "Massenseilspringens" und einer Übung zur Konzentrations- und Reaktions-Fähigkeit. Am Ende mussten sich alle unserem Ex-Fussballprofi Manfred geschlagen geben.

Am Nachmittag trennten sich die Teilnehmer zu einzelnen Gruppen auf, um mehr oder weniger lange Ausdauerläufe zu absolvieren.

Einige wurden aber auch im Eiscafé in der Fussgängerzone von Bad Lauterberg gesehen.

Der Abend verlief ähnlich dem vom Vortag, gemütliches Abendessen und anschliessende Gymnastik- und Entspannungseinheit. Bei Letztgenannter hatten die Teilnehmer die Wahl sich auf eine Reise, entweder ans Meer, auf eine Insel, einen Berg oder ein tiefes Tal, zu begeben. Vielleich kann sich noch der Ein oder Andere erinnern (vielleicht auch an das schöne Nickerchen) wo seine Reise hinging.


Sonntag 05.03.2017

Heute mussten wir unseren Morgenspaziergang leider ohne die Sonne geniessen, dicke Wolken lagen über dem Harz. Das letzte Frühstück genossen wir nochmals in vollen Zügen, bevor wir uns auf den Weg zum Bismarckturm machten. Was wäre ein Trainingslager ohne diese Laufeinheit. Nun zeigte sich, wer nach all den Trainingseinheiten, noch Kraft in den Beinen hatte. Am Ende waren alle glücklich, oben angekommen zu sein.

Doch mit dem Abstieg machte sich die Gewissheit breit, das unser Trainingslageraufenthalt, wiedermal am Ende angekommen ist.

Doch so ganz das Ende sollte es noch nicht sein. Im Hotel angekommen, nach ausgiebigem Duschen natürlich, genossen wir noch gemeinsam die Kaffee- und Kuchentafel sowie die Reste des Nachspeisenbuffets.

Glücklich, müde, traurig (...) machten wir uns dann auf den Rückweg nach Sandkrug.


 

 

 

 

 

 

 

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